Carmen Walker Späh

Verkehr

Als ehemalige Gewerblerin weiss ich, dass die Wirtschaft auf eine solide und verlässliche Verkehrsinfrastruktur auf der Schiene, auf der Strasse, auf dem Wasser und in der Luft angewiesen ist. Auch Bürgerinnen und Bürger haben das Bedürfnis, sich fortzubewegen: per ÖV, per Auto, zu Fuss, per Luft oder mit dem Velo. Dieses Mobilitätsbedürfnis wird mit dem prognostizierten Bevölkerungswachstum im Kanton weiter zunehmen.

Ich habe mich daher als Regierungsrätin einiger äusserst anspruchsvoller – teils festgefahrener – Verkehrsinfrastrukturvorhaben angenommen, mit den Zielen, Rückstaus abzubauen und Kapazitätsengpässe zu beseitigen. Ich setze mich für einen starken ÖVein, beispielsweise im Rahmen des Bahninfrastrukturausbaus 2035 mit den Zürcher Projekten Brüttener Tunnel und Ausbau Bahnhof Stadelhofen. Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Gewerbe sind  aber auch eine leistungsfähige Strasseninfrastruktur angewiesen. Auch hier setze ich einen Schwerpunkt meiner Regierungstätigkeit,Insbesondere setze ich auf  Umfahrungsprojekte zur Entlastung von Dörfern und Quartieren, so etwa in Grüningen, Eglisau oder am Rosengarten in der Stadt Zürich.

Das geplante Rosengartentram mit Rosengartentunnelermöglicht ein intelligentes Zusammenspiel zwischen Auto- und öV-Verkehr.  Mit dieser Lösung können wir Verkehrsprobleme nachhaltig angehen, die Lebensqualität in den betroffenen Quartieren enorm erhöhen und die bezüglich Bevölkerung und bezüglich Arbeitsplätzen stark wachsenden Gebiete Zürich-West und Zürich-Nord optimal verbinden. Es ist dies nach fast 50 Jahren das erste Projekt, bei dem sich Stadt- und Regierungsrat gemeinsam für eine Lösung einsetzen.

Zu den weiteren Erfolgen zählen:

Aufnahme des Bahnhofs Stadelhofen, des Brüttener Tunnels und des Bahnhofs Grüze in Winterthur in die öV-Ausbauplanungen des Bundes (im Rahmen von STEP 2035), Verhinderung der nationalen Systemführerschaft bei der Tarifhoheit im öffentlichen Verkehr, die Anerkennung der Glatttalautobahn als nationales Projekt sowie die Bewilligung eines Planungskredits für die Lückenschliessung der Oberlandautobahn.
Die Verhinderung der Entmachtung des Kantons Zürich bei der Mitsprache am Flughafen Zürich und die Annahme der Volksinitiative Pistenveränderungen vors Volk im Kantonsrat sind ebenfalls positive Geschäfte meiner bisherigen Amtszeit. Im Sinne des Regierungsrats hat das Züricher Stimmvolk in zwei Volksabstimmungen den Bau der Limmattalbahn gutgeheissen und zudem dem Gegenvorschlag zur „Anti-Stau-Initiative“ angenommen. In der Kantonsverfassung wird der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Strassenverkehrs Rechnung getragen.

Insgesamt setze ich mich für eine Verkehrspolitik ein, die unser starkes Bevölkerungswachstum bewältigt. Und ich versuche wo immer möglich den Bund bezüglich der Finanzierung in die Pflicht zu nehmen.