Carmen Walker Späh

Verkehr

Als ehemalige Gewerblerin war für mich immer klar, dass die Wirtschaft auf eine solide und verlässliche Verkehrsinfrastruktur auf der Schiene, auf der Strasse, auf dem Wasser und in der Luft angewiesen ist. Bürgerinnen und Bürger haben das Bedürfnis, sich fortzubewegen: per ÖV, per Auto, zu Fuss oder mit dem Velo. Dieses Mobilitätsbedürfnis wird mit dem prognostizierten Bevölkerungswachstum im Kanton weiter zunehmen.

 

Ich habe mich daher als Regierungsrätin einiger äusserst anspruchsvoller– teils festgefahrener –  Verkehrsinfrastrukturvorhaben angenommen, mit den Zielen, Rückstaus abzubauen und Kapazitätsengpässe zu beseitigen. Ich setze mich für einen starken ÖV, aber auch für eine leistungsfähige Strasseninfrastruktur ein, insbesondere für Umfahrungen zur Entlastung von Dörfern und Quartieren.

 

Das grösste Geschäft der laufenden Legislatur sind das Rosengartentram und der Rosengartentunnel. Ich habe intensiv am Aufbau breiter Unterstützung für dieses bekanntlich nicht unumstrittene Geschäft gearbeitet. Wir können mit diesem intelligenten Zusammenspiel eines Strassenbau- und eines ÖV-Projekts Verkehrsprobleme nachhaltig lösen, die Lebensqualität in den betroffenen Quartieren enorm erhöhen und die bezüglich Bevölkerung und bezüglich Arbeitsplätzen stark wachsenden Gebiete Zürich-West und Zürich-Nord optimal verbinden. Es ist dies nach über 45 Jahren das erste Projekt, bei dem sich Stadt- und Regierungsrat gemeinsam für eine Lösung einsetzen. Mehr dazu in der Medienmitteilung vom 9. Februar 2017

 

Zu den weiteren Erfolgen zählen: Aufnahme des Bahnhofs Stadelhofen und des Brüttener Tunnels in die Planungen des Bundes, Verhinderung der nationalen Systemführerschaft bei der Tarifhoheit im öffentlichen Verkehr, die Anerkennung der Glatttalautobahn als nationales Projekt sowie die Bewilligung eines Planungskredits für die Lückenschliessung der Oberlandautobahn. Die Verhinderung der Entmachtung des Kantons Zürich bei der Mitsprache am Flughafen Zürich und die Annahme der Volksinitiative Pistenveränderungen vors Volk im Kantonsrat sind ebenfalls positive Geschäfte meiner bisherigen Amtszeit.

 

Insgesamt setze ich mich für eine Verkehrspolitik ein, die unser starkes Bevölkerungswachstum bewältigt, und versuche, wo immer möglich, den Bund bezüglich der Finanzierung in die Pflicht zu nehmen.